Warum sind Schiffe eigentlich immer weiblich?

Gorch Fock war Schriftsteller, Otto von Bismarck Politiker sowie Staatsmann und Alexander von Humboldt einer der bedeutendsten Naturforscher seiner Zeit. Sind diese Männer jedoch Namensgeber für Schiffe, so spricht man von diesen in der weiblichen Form. Das gilt im deutsch- und englischsprachigen Raum und fast jeder macht es ganz automatisch. Doch woher kommt das eigentlich?

Warum sind Schiffe eigentlich immer weiblich?

Die meisten Schiffe hierzulande bekommen heutzutage weibliche Namen. Aber selbst wenn Männer (oder Götter, wie aktuell bei der „Prometheus“ aus der Netflix-Erfolgsserie „1899“) Namensgeber für Schiffe sind, so bekommen diese Schiffe zumindest einen weiblichen Artikel: die „Bismarck“, die „Gorch Fock“, die „Humboldt“. Das gilt auch, wenn ein Schiff etwa nach einem Land, einer Stadt oder einem Tier benannt wurde, wie die „Bremen“, die „MS Deutschland“ oder die „Albatros“ eindrucksvoll verdeutlichen. Für diese Praxis gibt es mehrere Erklärungen respektive Theorien.